GAK Fanklubs nehmen Stellung – United we stand!

Unser GAC

Die Vorgänge rund um den insolventen GAK und seinen Nachfolgeverein GAC sind für Außenstehende zugegebenermaßen recht schwer zu durchschauen. Nachdem nun auch noch einige Herren aus dem GAK-Anhang, die künftig den FC Gratkorn unterstützen werden, mit fragwürdigen Aussagen an die Medien gegangen sind, sehen wir uns gezwungen, einige Punkte zurechtzurücken.

Kurze Rückblende: Vor einigen Monaten gab es zwischen dem „Gründungsgremium“ (hervorgegangen aus der bislang letzten Generalversammlung des „alten“ GAK) und anderen Gruppen Auffassungsunterschiede, wie eine Neugründung auszusehen hätte. Da man sich aber einig war, dass eine Spaltung des Vereins niemandem nützen würde, sind alle Beteiligten über ihren Schatten gesprungen, Kompromisse eingegangen und haben einen gemeinsamen Vorstand für den neuen GAC gebildet. Dieser erklärte, neben einem möglichen Start in der 1. Klasse auch alle Optionen für eine Spielgemeinschaft zu prüfen, was unter anderem zu Gesprächen mit dem FC Gratkorn führte. Bei den Verhandlungen mit dem GAC-Vorstand haben FCG-Vertreter Rebernig und Präsident Schenkirsch rasch klargestellt, dass sie für eine Spielgemeinschaft nicht zu haben sind. Stattdessen wäre der GAC nach ihren Vorstellungen als einfaches Mitglied in den umbenannten FCG aufgenommen worden. Der GAC hätte folglich seine Eigenständigkeit und seine Mitglieder ihr Mitspracherecht verloren. Nachdem es weiters nicht gewünscht war, dass die Gratkorner Finanzen gründlich durchleuchtet werden, wurden die Verhandlungen mit einem Mehrheitsbeschluss des GAC-Vorstands abgebrochen.

Einige Tage später setzte sich der gewählte GAC-Obmann Piet Hoyos gemeinsam mit Vorstandsmitglied Günther Koschak über sämtliche demokratischen Grundregeln hinweg und entschied sich in Eigenregie beim FCG aktiv zu werden. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn Anhänger eines umbenannten FC Gratkorn nun von einer „gebündelten Zusammenarbeit der großen roten Anhängerschaft“ sprechen, nachdem sie sich vom GAK-Nachfolgeverein abgewendet haben, der von einer breiten Basis getragen wird.

Das mangelnde Demokratieverständnis manifestiert sich in einer Informationsveranstaltung des insolventen GAK, vertreten durch Fischl und Hoyos. Zu dieser wurden nicht, wie üblich, sämtliche Vereinsmitglieder eingeladen, sondern die Empfänger fein säuberlich nach bekannten Namen, Alter und Sektor der Dauerkarte selektiert. Kritische Stimmen: Unerwünscht! Nicht weniger dreist ist die Tatsache, dass im ersten Satz dieser Einladung von einer geplanten Spielgemeinschaft des GAK mit Gratkorn die Rede ist. Es sollte auf der Hand liegen, dass ein Verein, der von seinem Masseverwalter bereits vor einiger Zeit geschlossen wurde, keine „Spielgemeinschaft von Kampfmannschaften“ gemäß ÖFB-Regulativ eingehen kann – ganz abgesehen davon, dass Gratkorn dies ohnehin nie wollte. Ob die Vertreter von AHC, Graz Nord und Teufelsrunde diesem Täuschungsmanöver aufgesessen sind oder bewusst falsche Tatsachen verbreiten, können wir nicht beurteilen.

Es sei jedem unbenommen, in Zukunft zum umbenannten FC Gratkorn zu wechseln. Ob das dortige Projekt von langer Dauer ist, sei in Anbetracht der hartnäckigen Gerüchte, dass man in Gratkorn bereits jetzt mit Zahlungen in Rückstand sei, dahingestellt. Die breite Masse an GAK-Anhängern wird seinem Nachfolgeverein GAC jedenfalls die Treue halten. Einem Verein, der auf demokratischen Grundwerten basiert und bei dem Lügen und Größenwahn endlich der Vergangenheit angehören.

Auf die Roten!

red firm s.c., Society Graz, Tifosi Rosso-Bianco, Everreds, GAK Road Runners,
Barbarossa Graz, Rote Kamele, GAK Fanclub Enns-/Paltental, Rosso Diavolo

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Über René Strobl

Meine Interessen: GAK 1902, TRB 2010, Reisen, Lesen, Schreiben, Fotos, Filme, Serien und noch einiges mehr.
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