Täuschung von Fans – TRB 2010 schockiert!

Wie wir soeben erfahren haben, wurde auf der Homepage der Regionalliga Mitte eine Stellungnahme der drei „großen“ Fanklubs der Längsseite veröffentlicht.

In diesem Text heisst es etwa:

„Die eher gemäßigten Fans des GAK haben sich mehrheitlich hinter das von Harald Fischl initierte Projekt GAK² inklusive Regionalliga gestellt.“

oder in weiterer Folge:

„Die vielen Mitglieder der traditionsreichen, großen Fanklubs 1. AHC GAK, GAK Graz Nord und Teufelsrunde GAK sowie der Jahrhundertspieler Walter Koleznik, die ehemaligen Spieler Günther Koschak, Mag. Wolfgang Rebernig und die überwiegende Mehrheit der gemäßigten Anhänger befürworten den Weg von Piet Hoyos und Harald Fischl: Eine Spielgemeinschaft mit dem FC Gratkorn kann in einem absehbaren Zeitrahmen den sportlichen Erfolg sicherstellen und dem GAK zu neuer Blüte verhelfen.“

Ein interessantes Detail am Rande:

Zufall oder doch einfach ein pikantes Detail?Das Redaktionsteam der Teufelsrunde und von rlmitte.at Quelle: teufelsrunde.at sowie rlmitte.at

Zufall oder doch einfach ein pikantes Detail?Das Redaktionsteam der Teufelsrunde und von rlmitte.at
Quelle: teufelsrunde.at sowie rlmitte.at

Wir möchten an dieser Stelle folgende Fakten für alle nochmal klar und deutlich festhalten:

Der GAK ist derzeit in der Hand von Dr. Scherbaum und die Staatsanwaltschaft ermittelt aufgrund des Konkurses. Somit haben nach unserem Verständnis die Herrn Fischl und Hoyos keine Entscheidungsbefugnis in diesem Verein, da Dr. Scherbaum seine Unterschrift daruntersetzen müsste.

Weiters ist der GAK mit ca. 350.000€ in diesem Insolvenzverfahren belastet und laut Edikt-Datei wurde die Liquidierung angeordnet, da die Aktiva und Passiva des Vereins die offenen Forderungen nicht decken konnten.

Die Spieler sind seit dem Konkursantrag nicht mehr im Verein und auch die Nachwuchsteams haben ihre Heimat bei den GAK Juniors gefunden. Ebenso sind alle anderen Werte des GAK veräußert worden im Rahmen einer Versteigerung durch die ÖVG Versteigerungs Gmbh.

Der Verein besitzt keine Spielstätte, denn das Trainingszentrum gehört derzeit Dr. Nebel und die Mietkosten waren ein Grund, warum der GAK in die Insolvenz geschlittert ist. Derzeit ist offen, ob ein anderer Käufer für das Trainingszentrum gefunden werden kann und wir Konditionen erhalten, die leistbar sind.

Der GAK hat außerdem die Mitgliedsbeiträge für 2013 vollständig ausgesetzt, denn alle Einnahmen des Vereins würden direkt in die Konkursmasse einfließen. Woher will man also irgendetwas nehmen, dass für Gratkorn interessant sein könnte.

Weiters ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Akte GAK Bestandteil eines Gerichtsverfahrens ist und wir einen interessanten Prozess mitverfolgen dürfen. Jedoch ist dies für den GAK durchaus irrelevant, denn derzeit existiert der GAK lediglich auf einem Stück Papier.

Wir möchten alle Mitglieder des GAK darauf hinweisen, dass die Spielgemeinschaft GAK/Gratkorn aus unserer Sicht auf diversen bewussten Fehlinformationen und Täuschungen aufgebaut wurde. Ein Beispiel hierfür gefällig?

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Gratkorn hat unlängst in einem Zeitungsinterview bestätigt, dass er lediglich durch Pressemeldungen vom Konstrukt GAK² erfahren hat.

Skeptisch: Gernot Sick glaubt nicht an GAK² Überrascht: Bürgermeister Ernest Kupfer erfuhr alles aus den Medien. Quelle: Grazer Woche 8. Mai 2013

Skeptisch: Gernot Sick glaubt nicht an GAK²
Überrascht: Bürgermeister Ernest Kupfer erfuhr alles aus den Medien.
Quelle: Grazer Woche 8. Mai 2013

Außerdem möchten wir gerne folgenden Herrn vorstellen: Anton Baumgartner, seit der Gründungsversammlung des Grazer AC im März ist er offiziell im Vorstand tätig. Er übernahm die Rolle des stellvertretenden Kassiers und geht dieser Tätigkeit mit vorbildlicher Genauigkeit nach.

Anton Baumgartner - Vorstandsmitglied des GAC Quelle: www.g-a-k.at

Anton Baumgartner – Vorstandsmitglied des GAC
Quelle: http://www.g-a-k.at

Außerdem ist er Mitglied beim Fanklub 1. AHC GAK und vertritt jedoch nicht die Meinung, dass man die Mitglieder hintergehen sollte.

Das Bild die gemäßtigen Fans würden den Weg über Gratkorn zur Bundesliga mittragen können wir definitiv nicht glauben, denn sonst wären im GAK Anhängergremium nicht alle Fanschichten vertreten. Außerdem werden wir immer wieder von verschiedenen Fangruppierungen über die Fortschritte beim Projekt GAC gefragt. Dies vermittelt eher den Eindruck, dass die Fanklubvertreter von Teufelsrunde,1. AHC GAK und Graz Nord ihre Pressemeldungen für manipulative Zwecke verwenden, dieser Verdacht erhärtet sich leider, wenn man die Liste der Ehrenmitglieder näher betrachtet.

von links nach rechts: Mag. Harald Aunitz (Kassier), Mag. Herbert Mader (neues Vorstandsmitglied), Anton Baumgartner (stv. Kassier)

von links nach rechts:
Mag. Harald Aunitz (Kassier), Mag. Herbert Mader (neues Vorstandsmitglied), Anton Baumgartner (stv. Kassier)

Dieser Wunsch nach einem raschen Aufstieg in die Bundesliga ist für uns zwar verständlich, aber gleichzeitig sehr skeptisch zu betrachten. Am Beispiel von Austria Salzburg ist eigentlich klar, welchen Weg wir gehen müssen.

Ein Auszug aus dem Artikel von Regionalliga Mitte:

„Doch die Mozartstädter gingen nicht sofort den vielzitierten Weg von der untersten Spielklasse, wie er oft märchenhaft beschrieben wird und österreichweit für viel Aufsehen sorgten. Ebenso wie derzeit die ehemaligen Funktionäre des GAK strebte man nach einer schnellen Lösung mit einer Spielgemeinschaft. In der vierthöchsten Spielklasse schloss man sich mit dem PSV/SW Salzburg zusammen. Doch nach nur einer Saison trennten sich die Wege wieder. „Der PSV hatte einfach zu viele Sektionen mit anderen Sportarten, es ist dann ein – und das kann ich nur aus der Distanz sagen, da ich damals noch nicht dabei war – Brotneid entstanden, einfach weil bei uns sehr viele Zuschauer waren und es kam dann ja auch zur berühmten ‚Schitzelsemmelaffäre‘.“, blickt Stöger zurück. Nur zur Aufklärung, es wurde damals behauptet, die Austria würde „illegal“ Schnitzelsemmeln verkaufen und diese nicht abrechnen.“

Der vollständige Artikel ist unter diesem Link zu finden:

Der Weg des SV Austria Salzburg Teil 1 – von www.rlmitte.at

Einen Hinweis möchten wir übrigens noch allen Lesern geben. Die Veranstaltung von Harald Fischl und Piet Hoyos, welche morgen um 19 Uhr stattfindet, verstößt nach unserem Verständnis gegen die allgemeinen Bestimmungen einer Vereinsveranstaltung. Es wurden scheinbar willkürlich Mitglieder des GAK eingeladen, ebenso Dauerkartenbesitzer, jedoch keine Mitglieder die dem Gründungsgremium angehören oder der sogenannten Fankurve zugeordnet werden können.

Diese Handlungsweise ist im höchsten Maße diskriminierend und soll vermutlich für eine weitere Spaltung der Fangruppierungen des GAK bewirken. Wir raten in diesem Sinne allen Fans des GAK diese Veranstaltung zu boykottieren, da man offensichtlich eine Täuschung der Mitglieder und Fans durchziehen möchte und eine demokratische Entscheidung  schlichtweg ignoriert.

Der Grazer AC wurde von Harald Fischl und Piet Hoyos und weiteren Personen gegründet, nachdem sich abgezeichnet hat, dass ein Großprojekt mit dem Trainingszentrum und Gratkorn nicht erwünscht ist, hat man sich aus dem Projekt Grazer AC freiwillig zurückgezogen und ist mit Gratkorn in private Verhandlungen getreten. Dies ist kein Treuebruch der Mitglieder des Grazer AC sondern schlichtweg ein Akt von Ignoranz durch jene Personen, die gegen den Wunsch und gegen einen Vorstandsbeschluss des GAC handeln. Wir sind maßlos enttäuscht, dass eigene Interessen im Vordergrund stehen und manipulative Werkzeuge der Schlüssel zum Erfolg sein sollen.

Wir sind der Meinung, dass der Weg des Erfolges über einen ehrlichen Neustart führt, ansonsten blüht dem Nachfolger des GAK vermutlich folgende Kulisse:

Das Schicksal von Großmannsucht - UPC Arena vor trauriger Kulisse. Quelle:  fussball-forum.at

Das Schicksal von Großmannssucht – UPC Arena vor trauriger Kulisse.
Quelle: fussball-forum.at

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Über René Strobl

Meine Interessen: GAK 1902, TRB 2010, Reisen, Lesen, Schreiben, Fotos, Filme, Serien und noch einiges mehr.
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