Grazer AC – Ein Verein mit langfristigem Ziel!

Wir haben in den letzten 24 Stunden sehr unterhaltsame Nachrichten lesen dürfen. Kurz nachdem der Grazer AC im Verband aufgenommen wurde, ging der mediale Gegenwind erwartungsgemäß los.

Harald Fischl, Martin Zwischenberger, Piet Hoyos, Günther Koschak und Walter Koleznik haben den Grazer AC achtlos links liegen gelassen und mit dem maroden FC Gratkorn eine uninteressante Transformation beschlossen. Dieser Bruch mit unseren Prinzipien ist, wie so schön im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gesagt wird, ein hinterhältiger Treuebruch.

Wir sind maßlos enttäuscht, dass sich ehrenwerte Personen wie Günther Koschak und Walter Koleznik für solch ein Konstrukt begeistern konnten. Scheinbar spielt Geld eine große Rolle im Verstand mancher Menschen. Diese Erkenntnis erschüttert uns und wirft jedoch die Frage auf, ob man sich überhaupt bewusst ist, worauf man sich in Gratkorn einlässt und wohin die Reise gehen wird. Unterhaltsam ist auch eine unverbindliche Abstimmung der Grazer Woche.Dort haben sich derzeit knapp 100 Leser gegen eine Reise nach Gratkorn ausgesprochen.

Wie wir aus verschiedenen Quellen erfahren haben sind derzeit in Gratkorn die Finanzen ein sehr heisses Thema. Offene Gehälter, verunsicherte Sponsoren. Kommt uns doch bekannt vor? Wir durften solche Gerüchte schon vier mal am eigenen Leib miterleben und sind nicht gewillt uns auf solche Abenteuer einzulassen.

Ähnlich sehen dies die GAK Juniors, die sich gegen eine Zusammenarbeit mit dem FC Gratkorn öffentlich ausgesprochen haben. Außerdem sind wir der Meinung, dass auch der Stammverein beim Namen „GAK²“ ein schlagkräftiges Machtwort sprechen könnte, denn wie schon am 18.1.2013 bei der Informationsveranstaltung berichtet, würde der Stammverein nur bei Einigkeit den Namen zur Verfügung stellen. Man darf also gespannt sein, ob manch ein Gratkorner in Zukunft „Quadrate“ sehen wird, die zufällig in Rot und Weiß antreten. Auf jeden Fall finden wir es äußerst amüsant.

Äußerst beliebt scheint dieses Konstrukt zu sein.

Äußerst beliebt scheint dieses Konstrukt zu sein.

Übrigens möchten wir noch ein lustiges Detail erwähnen. Das Trainingszentrum Weinzödl darf eigentlich nur von einem Verein benützt werden mit Stammsitz Graz, aber wir vermuten, dass man sich dieser Thematik in Gratkorn sowieso bewusst ist. Anders kann man sich die Gemeindezusammenlegung von Gratkorn und Graz als Ziel von Herrn Schenkhirsch nicht erklären.

Wie geht nun das Projekt Grazer AC weiter?

Wie auch die Red Firm s.c. sind auch wir von TRB 2010 vorbehaltlos für das Projekt Grazer AC und sprechen uns eindeutig gegen quadratische Lösungen aus. Ziel sollte es sein, dass der Verein langfristig im steirischen Fussball eine Rolle spielt und auf gesunden Beinen steht. Dafür werden wir uns auch weiterhin aktiv einsetzen. Wie unser Vorstand die Rolle des GAC sieht könnt ihr übrigens bei liga3.at  nachlesen.

Möchtet auch ihr dem Grazer AC helfen? Dann werdet doch Mitglied dieses großartigen Vereins und begleitet uns auf einer Reise, die wir nie vergessen werden!

Wie diese Reise begonnen hat, könnt ihr euch natürlich gerne in Erinnerung rufen.

Advertisements

Über René Strobl

Meine Interessen: GAK 1902, TRB 2010, Reisen, Lesen, Schreiben, Fotos, Filme, Serien und noch einiges mehr.
Dieser Beitrag wurde unter © Rosso Bianco 2010-2013, GAC abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.