Medienberichte, Gerüchte, Tatsachen – Eine Analyse!

In den letzten Monaten ist viel passiert rund um unseren GAK bzw. den Grazer AC. Wir widmen diesen Artikel um einen Rückblick und eine Analyse der Gerüchteküche, diverser Medienberichte und der Fakten durchzuführen.

Begonnen hat alles eigentlich mit der Hiobsbotschaft, dass der GAK zahlungsunfähig ist und der Weisheit letzter Schluss war es, ein Konzept auszuarbeiten, den GAK zu Retten oder einen Nachfolgeverein aufzubauen.

Zumindest im Gründungsgremium war aus unserer Sicht schnell klar, dass wir den alten Verein definitiv nicht retten können. Dennoch haben wir abgewartet und dies sollte sich später durchaus als Fehler herausstellen. Dies ist jedoch kein Vorwurf an alle, die sich am Gründungsgremium beteiligt haben, sondern eine Erkenntnis die sich nachträglich zu erkennen gab.

Es wurde viel telefoniert, vieles eruiert, sehr hitzig diskutiert und manchmal haben wir resigniert.

Doch warum schreiben wir von TRB 2010 nun eigentlich diesen Artikel?

Haben wir aufgegeben? Nein! Sind wir mit unserer Arbeit am Ende? Nein! Brauchen wir Untersützung? Mehr denn je!

Im Verlauf der wöchentlichen Sitzungen hat man mit vielen Parteien gesprochen. Sei es der Stammverein, verschiedene Sportstätten-Betreiber, potentielle Sponsoren, Stadt Graz, diversen Vereinen, den GAK Juniors oder auch mit Herrn Fischl. Leider stellten sich die Gespräche als schwierig, teilweise unfruchtbar und nur bedingt brauchbar dar.

Vielerorts erteilte man dem GAC eine Absage. Dies geschah vor allem bei der Suche nach einer Spielstätte. Immer mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass kein Platz für den GAC wäre. Persönlich betrachtet erhärtet sich der Verdacht, dass es nicht um den Verein ging bei diesen Absagen, sondern die Personen die dahinter stehen. Dies soll jedoch keine Unterstellung sein gegenüber einzelnen Personen . Übrig blieben bis vor zwei Wochen ca. der Postsportplatz und das Trainingszentrum Weinzödl.

Potentielle Sponsoren gibt es, auch wenn es nicht viele sind, die mit uns auf eine ungewisse Reise gehen möchten. Doch aus logischen Gründen, konnten wir keine Zusagen bekommen, da wir keine Verbandsaufnahme (Stand 12.4.2013), keine Spielstätte, keine Mannschaft und weiteres erreicht haben.

Wie man aus vielerlei Kreisen hören musste, gibt es von außen ein paar Störfaktoren, die scheinbar unsere Arbeit sabotieren. Ob dies bewusst geschieht oder unbewusst im Willen den GAK in „höhere Sphären“ zurückzuführen, sei dahingestellt. Fakt ist jedoch:

Das öffentliche Bild des GAC wurde durch solche Aktionen massiv geschädigt. Man lacht über uns, manch einer weint wegen uns und in unseren Reihen ärgert man sich über uns.

Diese Störfaktoren sind:

  • Pressemeldungen nicht autorisierter Personen
  • vereiteln von Gesprächen mit potentiellen Partnern
  • ausnutzen von Beziehungen gegen unsere Arbeit
  • gegenseitiges ausspielen von Partnern
  • ständiges verwenden der sogenannten „Hooligankarte“

Warum man nicht mit uns zusammenarbeiten wollte, sondern hinter unserem Rücken und hinter verschlossenen Türen seine eigene Suppe gekocht hat, verstehen zumindest wir von TRB 2010 definitiv nicht. Sind eigene Interessen wirklich wichtiger als die Interessen von zumindest 13.800 Personen (bezogen Zuschauerzahl beim Relegationsspiel GAK vs. TSV Hartberg).

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Die aktuelle Lage

Der Postsportplatz wurde von den GAK Juniors nach vorangegangener Ankündigung gemietet und steht dem GAC nicht mehr zur Verfügung. Weil uns von außenstehenden Parteien mitgeteilt wurde, man möchte uns so hoch wie möglich einsteigen sehen, haben wir uns um einen Partner für eine SPIELGEMEINSCHAFT umgesehen. Ein Kandidat hierfür war Flavia Solva. Warum suchen wir einen Partner? Auch der steirische Fussballverband möchte uns, sofern möglich bei Verbandsaufnahme in eine höhere Liga einstufen. Die Voraussetzung dafür sind natürlich verfügbare Kapazitäten. Viele Vereine haben Bedenken geäußert, da die Sportanlagen nicht dem Fanpotential gewachsen seien.

Hierfür haben wir jedoch auch eine Lösung ausgearbeitet – Einladung der Gegner zur Austragung der beiden Duelle in unserer Spielstätte, übernehmen der Kosten und Beteiligung an den Einnahmen. Eine dahingehende Bewilligung wäre zumindest möglich.

Jedoch hat Flavia Solva nach längeren Gesprächen eine Zusammenarbeit abgelehnt. Als nächster Kandidat tauchte in den Medien und nördlich von Graz der FC Gratkorn auf. Jedoch sind uns nach einigen privaten Recherchen einige interessante Details zu Ohren gekommen.

FC Gratkorn ist scheinbar durch einen Anwalt vertreten an uns herangetreten und „bot“ uns vielerlei Dinge an. Wenn man die Gerüchte der letzten 14 Tage zusammenfasst, dann lautet das Angebot ungefähr so:

  • Gratkorn wird der GAK
  • GAC wird GAK
  • Gratkorn nimmt den GAK/GAC in den Verein auf
  • Gratkorn spielt in Graz
  • Gratkorn spielt in Gratkorn
  • GAK bekommt das Gratkorner Stadion
  • Gratkorn nimmt sein Stadion und baut es in Weinzödl neu auf.
  • GAC spielt 1. Klasse
  • Gratkorn spielt 1. Klasse
  • GAK spielt Champions League
  • Sturm wird von der Landkarte getilgt
  • Barack Obama ist in Wirklichkeit ein Alien.
  • Außerdem ist die Welt eine Scheibe!

Wir haben uns näher mit dieser Thematik auseinandergesetzt und die Dinge nun analysiert und zusammengefasst, wie sie vermutlich wirklich sind.

FC Gratkorn und der GAC sollen in Zukunft vermutlich unter ein und demselben Namen auftreten. Wir befürchten, dass Gratkorn an einer Spielgemeinschaft nicht wirklich interessiert ist. Wobei zu beachten ist, dass der Vorstand von FC Gratkorn wohl nicht wirklich die treibende Kraft ist, sondern dieser Anwalt der im Namen von Gratkorn scheinbar den Diktator, ein Unterhändler agiert nämlich demütiger, spielt. Wir möchten an dieser Stelle niemanden persönlich verletzen, darum werden keine weiteren Vergleiche aufgestellt und auch keine uns bekannten Namen genannt.

In Gratkorn selbst herrscht übrigens Jubelstimmung und zugleich Frustration unter den Fussballinteressierten. Man wirft uns vor, wir würden den FC Gratkorn vernichten wollen und nach Graz umsiedeln wollen und andere abartige Perversionen durchführen mit diesem Verein.

Übrigens spielt wiedermal das Trainingszentrum eine Rollle. Sei es als Spielstätte oder als sonst irgendwas anderes lustiges. Der Sachverhalt dort ist auch recht unterhaltsam, man benötigt als Mieter einen Verein, dessen Hauptsitz in Graz ist. Der GAC wäre ein Grazer Verein, aber ein gewisser Vertreter von Gratkorn möchte scheinbar lieber eine Fusion, als eine Spielgemeinschaft. Dies ist von unseren Mitgliedern, die in unserem Verein durchaus Mitspracherecht haben abzulehnen. In Gratkorn gibt es laut Statuten keine Mitglieder mit Stimmrecht, praktisch oder?

Man möchte scheinbar den GAC deswegen in Gratkorn umwandeln, da man sich erhofft vom Zuseherpotential zu profitieren. Nur eins sei gesagt liebe Beteiligte:

NICHT MIT UNS!

Wir sind für einen ehrlichen Mitgliederverein und nicht für ein profitgieriges Inzestkonstrukt einiger Schergen, die nur ihre Gier nach Macht befriedigen wollen. In Nordkorea wird demnächst ein Arbeitsplatz frei.

Darum möchten wir die Mitglieder, Fans, Freunde, Gönner, Sympathisanten des Grazer AC aufrufen nicht mehr zu REAGIEREN sondern zu AGIEREN!

Ihr könnt euch gerne an Gratkorn wenden und um Auskunft bitten, es gibt dort oben scheinbar viele Personen mit brisanten Informationen. Unser Vorstand sollte sich ins Bewusstsein rufen, dass sie von Mitgliedern für einen Mitgliederverein gewählt wurden um die Interessen der Mitglieder dieses Mitgliedervereins zu vertreten. Wir wissen, dass mancher diese Interessen durchaus vertritt, nur manch einer vergisst seine eigenen Worte im Eifer des eigenen Erfolges. Bitte liebe Vorstandsmitglieder geht in euch selbst und erinnert euch an die Werte, die ihr mit eurer Position vertreten dürft.

Ein Zitat aus dem Vorstand sollte dabei helfen:

„Mein Ziel für den GAK neu ist es, endlich – unter der Einbindung von möglichst vielen Fans und Sympathisanten – einen transparenten und demokratischen Verein zu schaffen, der sich in finanzieller und sportlicher Unabhängigkeit zu einem soliden Konstrukt auf wirtschaftlicher Basis für die nächsten 111 Jahre entwickelt.“ Mag. Harald Rannegger

 

 

 

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Über René Strobl

Meine Interessen: GAK 1902, TRB 2010, Reisen, Lesen, Schreiben, Fotos, Filme, Serien und noch einiges mehr.
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